Fraunhofer EMI auf der Messe BAU 2019

22.2.2019

© Fraunhofer

Fraunhofer Auf der ersten Messe des Jahres, der Bau 2019 mit den Themen Architektur, Materialien und Systeme, war Fraunhofer in der Halle C2, am Stand 528 zu finden. Das Motto der Messe »Lebensräume der Zukunft« passte hervorragend zu Fraunhofer.

Erfolgreicher erster Auftritt im Jubiläumsjahr

Vom 14. bis 19. Januar präsentierte die Fraunhofer-Allianz Bau in München mit acht Instituten, dem Fraunhofer-Center CSE aus den USA und einem externen Partner die neusten Trends auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Mit 250 000 Besuchern aus über 150 Ländern, fast 2 300 Ausstellern und einer Flächenvergrößerung durch zwei neue Hallen, verzeichnete die BAU 2019 Rekordzahlen.

 

Aktuelle Themen der Bauforschung und Auftakt zum Fraunhofer-Jubiläumsjahr

Mit einem in vier Themeninseln gegliederten Standkonzept zeigte die Fraunhofer-Allianz Bau in der Halle C2 innovative Produkte und Systemlösungen aus ihrer Bauforschung. Die vier Themeninseln »Digitalisierung«, »Neue Nachhaltigkeit«, »Smarte Gebäude« sowie »Vernetzte Stadt und resiliente Quartiere« umrahmten den in der Mitte des Standes neu entwickelten »Innovation Cube«. Teil dieses zentralen Ausstellungsstücks war eine am EMI mit dem Stoßrohr BlastStar geprüfte Scheibe.

Gleichzeitig präsentierte sich der Stand zum Auftakt des Jubiläumsjahres zum ersten Mal im Look des Jahresmottos: »70 Jahre Fraunhofer. 70 Jahre Zukunft. #WHATSNEXT?«.

Das Fraunhofer EMI zeigte auf dem Messestand außerdem die Software VITRUV, die es ermöglicht, die Schädigung in einem Stadtteil oder einer Industrieanlage durch einen Unfall zu simulieren. Indem den Gebäuden bessere Materialen oder nachträgliche Schutzvorkehrungen zugeordnet werden, lässt sich mit der Software darstellen, wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Dies gilt sowohl für die Planung von Gebäuden oder Anlagen als auch für die nachträgliche Verstärkung.

 

Das Highlight Innovation Cube als Mittelpunkt des gelungenen Standkonzepts

»Wir sind mit der Resonanz auf unser Standkonzept sehr zufrieden«, erklärt Tanja Fleck aus der Unternehmenskommunikation des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP. Zusammen mit den Kolleginnen aus dem Organisationsteam, Silke Kern (Leiterin der Unternehmenskommunikation, Fraunhofer IBP), Astrid Achatz (Geschäftsstelle Fraunhofer-Allianz Bau) sowie Franziska Kowalewski (Abteilung Marktkommunikation P31, Fraunhofer-Zentrale) hat das Team ein Jahr am neuen Stand geplant und gearbeitet. »Unser Innovation Cube in der Mitte des Standes war wie erhofft ein Blickfang und absolutes Highlight. Hier konnten wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten direkt am Gebäude demonstrieren«, so Fleck weiter. So war unter anderem vom Fraunhofer EMI ein geprüftes Sicherheitsglas, verschiedene ästhetische und effiziente Solar- und Photovoltaikelemente vom Fraunhofer ISE, ein energieeffizientes Wandtrocknungssystem vom Fraunhofer IBP oder vertikal begrünte Fassaden vom Fraunhofer UMSICHT zu sehen.

 

BAU als Plattform für vielerlei Begegnungen

Wie wichtig die Messe BAU für die gesamte Branche ist, unterstrich Birgit Bindnagel, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI in Freiburg. »Die Messe eignet sich einfach hervorragend für die Akquise, die gesamte Baubranche trifft sich hier. Wir haben viele Kunden, die sich direkt am Stand über Neuigkeiten informieren, Architekten die nach neuen Lösungen suchen, Ingenieure, die bei jeder BAU an unseren Stand kommen und sich über Neues aus der Forschung interessieren. Zusätzlich nutzen wir hier auch die Chance für das Recruiting, da gerade an den letzten Tagen viele Studierende auf der Messe sind.« 

Zur »Digital Night«, dem Kundenevent am Stand, wurden auch in diesem Jahr wieder an die 100 Kunden eingeladen. Beim diesem Treffen außerhalb des normalen Messebetriebs blieb ausgiebig Zeit, sich über die Exponate und Neuheiten der Fraunhofer-Forschung auszutauschen. 

Neben den vielen Messebesuchern und potentiellen Kunden war der Fraunhofer-Auftritt aber auch bei Politik und Medien ein Erfolg. So besuchte Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den Stand. Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident von Bayern sowie Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie schaute vorbei, der Hauptverband der deutschen Bauindustrie besuchte mit einer Delegation die Fraunhofer-Exponate, das Deutsche Architektenblatt sowie zahlreiche Besuche von Fachmedien, Funk und Fernsehen interessierten sich für die Neuheiten von Fraunhofer.