Herzstück für die Crashsicherheit von Elektrofahrzeugen sind die verbauten Batterien. Von ihrer Integrität hängt es ab, ob bei einem Unfall Schäden entstehen, die mit konventionellen Fahrzeugen vergleichbar sind, oder ob es zu einem Fahrzeugbrand oder sogar zu einer Explosion kommt. Letztere sind die Folgen einer Überhitzung (thermisches Durchgehen) der Batterie, die beispielsweise durch einen Kurzschluss, ausgelöst durch die Zerstörung der inneren Zellstruktur, verursacht werden kann. Zur Beurteilung der Crashsicherheit ist daher ein tiefergehendes Verständnis möglicher Zelldeformationen und deren Bewertung in Bezug auf das Auftreten eines Kurzschlusses notwendig. Im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg geförderten Vorhabens BATTmobil haben das Fraunhofer EMI und das Fraunhofer IWM diese wesentlichen Aspekte der Batteriesicherheit untersucht. Das im Oktober 2020 erfolgreich beendete Projekt ist Teil des Tech Center i-protect.
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