Crash-Zentrum

Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI

Gesamtfahrzeug-Crashanlage am EMI

Crash-Zentrum (Gesamtfahrzeugsicherheit)

Crashtests bleiben in der Fahrzeugentwicklung trotz des zunehmenden Einsatzes numerischer Simulationsverfahren unverzichtbar. Sie liefern die Basisdaten für Simulationsrechnungen und sind wichtig für das Überprüfen der Ergebnisse. 
Mit der flexibel einsetzbaren Komponenten-Crashanlage lassen sich Fahrzeugteile
bei bis zu 22 Metern pro Sekunde und einem Gewicht von 800 Kilogramm in Bezug auf ihr  Energiemanagement, das Energieabsorptionsvermögen und das Deformationsverhalten untersuchen.

Die Gesamtfahrzeug-Crashanlage wird mit einem servohydraulischen Katapult betrieben. Tests mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometern pro Stunde und einer maximalen Nutzlast von 3000 Kilogramm sind möglich. Dabei sind Varianten vom Frontal-, Heck- und   Seitenaufprall mit allen gängigen Barrieren praktikabel. Die am EMI entwickelten speziellen Mess- und Auswertemethoden gestatten in Verbindung mit Hochgeschwindigkeitskameras und der 3-D-Verformungsanalyse die genaue Betrachtung von Material- und   Bauteilverhalten unter crashrelevanten Bedingungen.

 

 

Komponenten-Crashanlage

Mit der äußerst flexibel einsetzbaren Komponenten-Crashanlage werden verschiedenste Fahrzeugteile bis 800 kg Masse bei Belastungsgeschwindigkeiten von bis zu 22 m/s auf Deformationsverhalten und Energiemanagement hin untersucht. Die Gesamtfahrzeug-Crashanlage ermöglicht Tests mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und einer Nutzlast von bis zu 3000 kg. Damit sind verschiedenste Varianten von Frontal-, Heck- und Seitenaufprall mit sämtlichen gängigen Crashbarrieren durchführbar.

Zusammen mit modernen Mess- und Auswertemethoden der Kurzzeitphysik ist es hier möglich, Material- und Struktureigenschaften für zukünftige Fahrzeugentwicklungen, insbesondere im Bereich Elektrofahrzeuge, unter realitätsnahen Bedingungen zu analysieren.

Leistungsdaten der Crashanlagen