Geschäftsfeld Verkehr
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI

- Faserorientierung beim Spritzgussverfahren
Charakterisierung und Modellierung von Kunststoffen unter dynamischer Belastung
Die Bedeutung von Kunststoffen im Automobil sowie in der Luft- und Raumfahrt nimmt stetig zu. Für die Vorhersage der mechanischen Eigenschaften von Kunststoffen unter Crash oder Impakt sind numerische Simulationen besonders nützlich. Solche Simulationen benötigen geeignete Materialmodelle, die aus experimentellen Untersuchungen abgeleitet werden können. Am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst- Mach-Institut, EMI, steht eine Vielzahl experimenteller Einrichtungen (z. B. eine Crash-Anlage für Komponententests) und Messtechniken (z. B. optische Deformations- analyse) zur Verfügung, um das Werkstoffverhalten bis zu Dehnraten von 1000 1/s und höher zu charakterisieren. Die Daten aus solchen Experimenten erlauben die Kalibrierung von Materialmodellen in kommerziellen FE-Codes, aber auch die Entwicklung neuer theoretischer Beschreibungen. Bei unverstärkten Kunststoffen liegt besonderes Augenmerk auf dem Einfluss der Temperatur und der Dehnrate auf das elastisch-plastische Verhalten sowie auf das Versagen. Bei faserverstärkten Kunststoffen ist zusätzlich das anisotrope Verhalten zu berücksichtigen.
Faserverstärkte Kunststoffe

- Bruchfläche nach Zugversuch

- Einfluss des Fasergehaltes
Unverstärkte Kunststoffe

- Einfluss der Dehnrate

- Impaktsimulation eines Handschuhkastendeckels

Optische Deformationsanalyse

- Einfluss des Auswertebereichs

- Grauwertkorrelation

- Optische Deformationsanalyse in 3-D
Auswahl experimenteller Einrichtungen

- Split-Hopkinson-Bar

- Große Crashanlage

- Servohydraulische Prüfmaschinen

Lesezeichen setzen bei